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Kunutsor und Laukkanen von der University of Bristol und der University of Eastern Finland werteten die Kuopio Ischaemic Heart Disease Risk Factor Study (KIHD), eine prospektive Kohorte, auf einen einzigen Endpunkt aus: die venöse Thromboembolie, also Blutgerinnsel in den Venen. Die Auswertung erschien 2019 als Kurzbeitrag im European Journal of Epidemiology und beruht auf derselben Grundgesamtheit wie die kardiovaskulären Hauptanalysen der Kohorte.
Gegenüber seltenerer Saunanutzung in derselben Kohorte ging häufigeres Saunieren mit einem geringeren Risiko für venöse Thromboembolien einher. Als mögliche Mechanismen diskutieren die Autoren verbesserte Fließeigenschaften des Blutes und ein erhöhtes Plasmavolumen. Eine Hazard Ratio oder eine Ereigniszahl führt der Eintrag für diese Auswertung nicht, deshalb steht hier keine Zahl.
Die Zahl der Ereignisse ist deutlich kleiner als in den kardiovaskulären Hauptanalysen, was die Schätzung weniger stabil macht. Als Kurzbeitrag enthält die Arbeit weniger methodische Details. Eine unabhängige Replikation ist nicht bekannt, und es sind Beobachtungsdaten, die einen Zusammenhang zeigen, keine Ursache.
Der Befund erweitert das Bild der Gefäßzusammenhänge von den Arterien auf das venöse System. Wegen der kleinen Ereigniszahl und der fehlenden Replikation ist er ein Nebenbefund, keine Schlagzeile. Dass Saunieren beim Einzelnen Blutgerinnseln vorbeugt, zeigt er nicht.