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Katriina Kukkonen-Harjula und Kirsi Kauppinen vom UKK Institute for Health Promotion Research in Tampere veröffentlichten diese Übersicht zu Wirkungen und Risiken des Saunabadens 2006 im International Journal of Circumpolar Health, Band 65, Ausgabe 3, Seiten 195 bis 205. Beide arbeiten seit vielen Jahren zur Saunaphysiologie, im Land mit der längsten Anwendungstradition. Kukkonen-Harjula war später auch Mitautorin eines Leserbriefs in Neurology zu einer Kohortenstudie über Sauna und Schlaganfall.
Das Review teilt die Reaktionen des Körpers in zwei Arten: akute, vorübergehende Reaktionen während und kurz nach einem Saunagang und Anpassungen, die bei wiederholter Exposition entstehen. Behandelt werden Wirkungen auf Kreislauf, Hormonsystem und Thermoregulation. Als Übersichtsarbeit hat es keine Vergleichsgruppe und nennt keine eigenen neuen Zahlen.
Erschienen 2006, liegt es vor den großen prospektiven Kohortenauswertungen. Sein physiologischer Teil gilt weiterhin, der epidemiologische ist durch spätere Befunde überholt.
Die Unterscheidung, die es trifft, ist für die Wiedergabe von Saunabefunden wichtig. Eine akute Reaktion auf einen einzelnen Gang ist etwas anderes als eine Anpassung an wiederholte Exposition, und beides wird bei der Zusammenfassung von Befunden regelmäßig vermischt. Das Review liefert einen Rahmen, um beides auseinanderzuhalten; welche Anpassungen beim Einzelnen entstehen und nach wie vielen Gängen, zeigt es nicht.