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Owen und Kollegen von der Bangor University führten eine gegenbalancierte Crossover-Studie durch, erschienen 2026 in Experimental Physiology. 16 gesunde Erwachsene, 8 Frauen und 8 Männer im Mittel 31 Jahre alt, kamen zu zwei Terminen im Abstand von mindestens 48 Stunden. Jeder Termin bestand aus zwei Saunagängen von 15 Minuten bei 85 Grad mit einer Kühlpause von 10 Minuten, danach folgten 30 Minuten Erholung im Sitzen im Freien. Im einen Arm verbrachten die Teilnehmenden die Pause an Umgebungsluft von 23 Grad, im anderen enthielt dieselbe Pause 90 Sekunden Ganzkörperimmersion in Wasser von 20 Grad. Ort war eine öffentliche finnische Sauna, kein Labor.
Gegenüber der reinen Luftpause derselben Personen lagen die Werte am Ende des zweiten Gangs nach der Kaltwasserpause niedriger: die Kerntemperatur bei 37,55 gegen 38,03 Grad, eine Differenz von 0,48 Grad (Konfidenzintervall 0,25 bis 0,71), und die Herzfrequenz bei 108 gegen 125 Schlägen pro Minute, eine Differenz von 17 Schlägen (6,6 bis 26). Systolischer und mittlerer arterieller Druck unterschieden sich nicht; der diastolische Druck lag mit reiner Luftkühlung am Ende der Pausen und 20 Minuten in der Erholung niedriger. Der Schweißverlust betrug 0,56 gegen 0,72 Kilogramm, ohne belastbaren Unterschied. Mit dem Tauchbad fühlten sich die Teilnehmenden weniger heiß.
Die Studie umfasst 16 Personen, eine Sitzung je Bedingung und nur gesunde Erwachsene. Die Saunatemperatur schwankte je nach Sitzplatz zwischen rund 70,5 und 85,5 Grad, andere Gäste gossen auf, und die Luftfeuchte wurde nur am Ende der Gänge gemessen. Die Studie war nicht vorab registriert, die Zyklusphase nicht vereinheitlicht.
Der Befund hat zwei Seiten. Das Tauchbad machte den zweiten Gang verträglicher und senkte das Risiko einer Hitzeerschöpfung, und im selben Zug senkte es die thermische Belastung, die den Hitzereiz ausmacht. Was dieser schwächere Reiz über Wochen bedeutet, zeigt die Studie nicht.