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Solomon und Laye veröffentlichten 2025 in BMC Sports Science, Medicine and Rehabilitation die erste Meta-Analyse zu Hitze nach dem Training für die Leistung. Die Hitze kam als finnische Sauna oder als Warmwasserimmersion nach dem Training, und beides ist gepoolt statt getrennt ausgewertet. 10 Studien mit 199 gesunden Erwachsenen, 156 Männern und 43 Frauen zwischen 20 und 32 Jahren, trainierten über 5 bis 21 Tage, mit 40 bis 105 Minuten Training am Tag und 14 bis 40 Minuten Hitze je Sitzung. Jede Studie hatte eine Kontrollgruppe mit identischem Training ohne Hitze. Enthalten sind Scoon 2007 und Kirby 2021.
Gegenüber den Kontrollgruppen lag die Leistung in Hitze bei 33 bis 40 Grad rund 4 % höher, ein Verhältnis von 1,04 mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 0,94 bis 1,15 und p = 0,46, also ein Bereich von 6 % schlechter bis 15 % besser. Unter thermoneutralen Bedingungen bei 18 bis 24 Grad lag das Verhältnis gegenüber denselben Kontrollen bei 1,06, rund 6 %, mit einem Intervall von 0,99 bis 1,12 und p = 0,08. Die Autoren nennen beide Effekte trivial. Für VO2max ergab sich ein kleiner Effekt, Hedges g 0,33 (0,19 bis 0,47); Herzfrequenz und Kerntemperatur lagen mit g von jeweils minus 0,32 niedriger, die Schweißrate mit g 0,44 höher und das Hitzeempfinden mit g minus 0,62 niedriger.
Die Studien waren klein, mit 6 bis 20 Personen je Gruppe, überwiegend Männer, nur Ausdauer und nur 5 bis 21 Tage. Die Gewissheit lag durchgehend bei niedrig bis sehr niedrig, wegen kleiner Stichproben, Verzerrungsrisiko, möglichem Publikationsbias und Impräzision. Die Autoren halten den Effekt auf die Leistung für ungeklärt und fordern hochwertige Studien.
Dass Hitze nach dem Training nichts bringt, zeigt das Review nicht, denn mehrere physiologische Größen bewegten sich. Unsicher ist der Leistungsvorsprung, und Sauna und Warmwasser lassen sich in diesen Daten nicht trennen.