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Ahokas und Kollegen von der Universität Jyväskylä und der Mid Sweden University veröffentlichten dieses systematische Review 2025 in Sports Medicine - Open. Gesucht wurde im Dezember 2023, aktualisiert im Juni 2025. Eingeschlossen wurden randomisierte oder Crossover-Studien, die Ganzkörperhitze ab 36 Grad nach dem Training, per finnischer Sauna oder Warmwasserimmersion, mit passiver oder Placebo-Erholung verglichen. Sauna und Warmwasser sind zusammengefasst. Die 14 Studien umfassten 194 Teilnehmende zwischen 15 und 60 Jahren, 9 zur akuten Erholung und 5 zur Trainingsanpassung.
Zur akuten Erholung fand von den 3 Studien, die Muskelkater massen, nur 1 eine Linderung gegenüber passiver Erholung, und die Kreatinkinase zeigte einen minimalen oder keinen Effekt. Die Sprunghöhe im Countermovement Jump erholte sich in einigen Studien schneller, von direkt nach der Hitze bis 38 Stunden danach, Squat Jump und Sprint zeigten keinen konsistenten Vorteil. Insgesamt fanden 4 Studien keinen Effekt, 4 einen Vorteil und 1 einen Nachteil. Zur Anpassung fanden 2 von 5 Studien eine bessere Laufleistung als unter ihren Kontrollbedingungen, zumindest in Hitze, andere keinen Effekt auf Radleistung oder VO2max.
Die Gruppen waren mit 6 bis 20 Personen klein, und 11 der 14 Studien schlossen nur Männer ein. Hitzeprotokolle, Belastungsformen und Messzeitpunkte unterschieden sich so stark, dass keine Meta-Analyse möglich war; jeder Befund steht für ein oder zwei Studien. 3 Studien trugen ein hohes Verzerrungsrisiko, 11 einige Bedenken, und 1 war prospektiv registriert.
Die Erholungsbehauptung ist dünner als die Anpassungsbehauptung: Weniger Muskelkater steht auf einer von drei Studien, die Sprunghöhe kam in einigen allerdings schneller zurück. Nichts davon lässt sich der Sauna allein zuordnen.