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Douzi und Kollegen aus Poitiers, Landquart, Fribourg und Montreal veröffentlichten 2026 eine erzählende Übersicht im International Journal of Biometeorology. Sie stellt dar, was Hitzeexposition und Kälteexposition je für sich bewirken, und fragt, was bei der Kombination passiert.
Der nützlichste Satz darin ist kein Ergebnis, sondern eine Feststellung über den Stand des Feldes: es bleibt ungeklärt, ob die Kombination beider Reize größeren, geringeren oder schlicht anderen Nutzen bringt als jede Anwendung für sich. Die Autoren ergänzen, dass nur wenige Arbeiten die Protokolle direkt vergleichen, und dass weitere Forschung klären muss, ob die gegenläufigen physiologischen Reaktionen der beiden Anwendungen einander stören und damit ihre Wirksamkeit beeinträchtigen.
Das ist eine erzählende Übersicht. Es gibt keine systematische Suche, keine Bewertung des Verzerrungsrisikos, keine zusammengefasste Effektgröße und keine Dosis. Sie zeigt nicht, dass Kontrast nicht wirkt, und sie zeigt nicht, dass er wirkt. Sie zeigt, dass die Frage nicht beantwortet ist.
Zitierbar ist sie gerade deshalb, weil der Satz von denen stammt, die das beruflich untersuchen. Jeder Vorbehalt, den heatdive selbst zum Kontrast formuliert, ist schwächer als der, den das Fach über sich selbst formuliert.