Interventionsstudie · 2025

Drei Gänge, zwei Minuten in fünfzehn Grad, achtundzwanzig Frauen

Universität für Gesundheit und Sport Wrocław. 28 gesunde Frauen ohne Saunaerfahrung absolvierten drei Gänge von je 10 Minuten bei 90 Grad, jeweils gefolgt von 10 Minuten Kühlpause, die mit 2 Minuten bis zum Hals in 15 Grad kaltem Wasser endete. Der systolische Druck zeigte über die drei Gänge einen fallenden Verlauf, diastolischer Druck und Herzfrequenz blieben stabil. Die Herzfrequenz lag in allen drei Gängen über dem Ausgangswert. Ein einzelner Besuch, keine Kontrollgruppe.

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Szafraniec, Poręba und Domaradzki von der Universität für Gesundheit und Sport Wrocław veröffentlichten diese Arbeit 2025 in Scientific Reports. 28 gesunde Frauen mit normalem Blutdruck, im Mittel 22,3 Jahre alt und ohne jede Saunaerfahrung, absolvierten eine einzelne Sitzung.

Die Sitzung ist der Grund, die Arbeit zu zitieren. Drei Saunagänge von je 10 Minuten bei 90 Grad, Luftfeuchte zwischen 6 und 10 Prozent, die ersten 2 Minuten auf der untersten Bank und die restlichen 8 auf der mittleren. Zwischen und nach den Gängen eine Kühlpause von 10 Minuten: 6 Minuten sitzend in einem Raum mit 20 Grad, eine kalte Dusche mit 15 Grad zum Abspülen, dann 2 Minuten bis zum Hals in einem Becken mit 15 Grad.

Blutdruck und Herzfrequenz wurden unmittelbar nach dem Verlassen der Kabine und in der letzten Minute jeder Pause gemessen. Der systolische Druck lag im ersten Gang über dem Ausgangswert und zeigte über die drei Gänge einen fallenden Verlauf, der diastolische lag darunter, die Herzfrequenz lag in allen drei Gängen darüber und blieb über die Zyklen stabil. Die Autoren lesen den fallenden systolischen Verlauf als anpassende Reaktion des Kreislaufs innerhalb der Sitzung.

Was die Arbeit nicht ist: 28 Personen, ein Besuch, keine Kontrollgruppe, ausschließlich junge gesunde Frauen ohne Saunaerfahrung. Die Autoren nennen ihre Arbeit selbst vorläufig und fordern Längsschnittstudien an anderen Alters- und Geschlechtsgruppen. Ein Verlauf über drei Gänge an einem Nachmittag ist kein Beleg für eine dauerhafte Blutdrucksenkung.